FairCheck: PKV-Grenze, BU-Lücke und Rentenlücke in 60 Sekunden prüfen
Drei kurze Rechner mit offenem Rechenweg: Liegen Sie 2026 über der Versicherungspflichtgrenze? Wie groß wäre Ihre Lücke bei Berufsunfähigkeit? Was fehlt im Ruhestand? Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser – ohne E-Mail-Adresse und ohne Speicherung. Die Ergebnisse ersetzen keine Beratung, sie bereiten sie vor.
So rechnen wir – alle Formeln und Quellen offen
PKV-Check: Versicherungspflichtgrenze (JAEG) 2026: 77.400 € Bruttojahreseinkommen. GKV-Beitrag: 14,6 % allgemeiner Beitragssatz + 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag auf Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 69.750 €/Jahr (5.812,50 €/Monat), dazu Pflegeversicherung 3,6 % (4,2 % ohne Kinder). Bei Angestellten trägt der Arbeitgeber rund die Hälfte des KV-Beitrags. Was eine PKV kostet, hängt von Alter, Gesundheit und Tarif ab – dafür nennen wir bewusst keine Fantasiezahl. Beamte: Der Dienstherr trägt Krankheitskosten über die individuelle Beihilfe (meist 50–70 %, Rest über einen PKV-Resttarif); Berlin bietet seit 2020 alternativ die pauschale Beihilfe (Hälfte des GKV-Beitrags, § 76 Abs. 5 LBG, unwiderruflich, Antrag vor der Ernennung), der Bund und einige Länder nicht. Ausblick 2027: Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze steigen zum 1. Januar 2027 einmalig um 300 €/Monat (3.600 €/Jahr) zusätzlich zur regulären Anpassung – das ist beschlossen (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 228, in Kraft seit 30.07.2026). Der Referentenentwurf des BMAS zur Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2027 (September 2026) nennt 84.150 € Versicherungspflichtgrenze (7.012,50 €/Monat) und 76.500 € Beitragsbemessungsgrenze (6.375 €/Monat); die Verordnung muss noch von der Bundesregierung beschlossen werden und braucht die Zustimmung des Bundesrats. Der Rechner rechnet bis dahin mit den geltenden Werten 2026.
BU-Check: Arbeitskraft-Kapital = Netto × 12 × Jahre bis 67 (ohne Gehaltssteigerungen, konservativ). Absicherungsbedarf = 80 % Ihres Nettoeinkommens (verbreitete Faustregel für die BU-Rentenhöhe). Wir rechnen bewusst ohne die gesetzliche Erwerbsminderungsrente: Neue Erwerbsminderungsrenten (volle und teilweise zusammen) lagen 2025 im Schnitt bei rund 1.067 €/Monat (Deutsche Rentenversicherung, Rentenzugang 2025), und die Hürden sind hoch – für eine seriöse Absicherungsplanung ist sie keine verlässliche Größe.
Renten-Check: Alle Beträge in heutiger Kaufkraft (Preisniveau 2026). Rentenlücke = Wunsch-Einkommen im Ruhestand − erwartete gesetzliche Rente laut Renteninformation (Betrag „Regelaltersrente“ ohne die Hochrechnung mit 1 %/2 % Rentenanpassung; Bruttowert, Sozialabgaben und Steuern sind noch nicht abgezogen, die echte Lücke ist daher eher größer). Benötigtes Kapital mit 67 = Lücke × 12 Monate × 25 Jahre Rentenbezug (vereinfacht; Annahme: das Kapital erzielt im Ruhestand genau die Inflation, reale Verzinsung 0 %). Sparrate: nominale Renditen von 3 %, 5 % und 7 % p. a. werden mit der eingestellten Inflation in reale Renditen umgerechnet – real = (1 + nominal) / (1 + Inflation) − 1, Monatsrendite = (1 + real)^(1/12) − 1 – und daraus die monatliche Rate über Rate = Kapital × i / ((1 + i)^n − 1) (bei realer Rendite 0 %: Kapital / n). Diese Rate ist konstant in heutiger Kaufkraft, die tatsächliche Einzahlung steigt also jedes Jahr um die Inflation; zusätzlich zeigen wir die nominal konstante Rate auf das inflationierte Zielkapital. Vor Kosten, Steuern und Förderung. Renditen sind nicht garantiert; die Rechnung ist eine Orientierung und keine Anlageberatung.
Quellen: BMAS – Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026 · BMG – GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (10.07.2026) · Landesverwaltungsamt Berlin – Pauschale Beihilfe · Deutsche Rentenversicherung – Rentenversicherung in Zahlen 2025.
Quellen geprüft: 1. Oktober 2026 (Rechengrößen 2026, Entwurfswerte 2027 unverändert, Rechenmodell Renten-Check; FaireFinanzen-Redaktion). Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser; Daten werden nur übertragen, wenn Sie die Übernahme in die Anfrage ausdrücklich anhaken.
